Geschäftslokal um 1900
Wallgasse 35, um 1900

Goldmedaille der Gewerbeausstellung 1900 in Wien
Goldmedaille 1900

Goldmedaille 1907 bei der Weldausstellung in London
Goldmedaille London Weldausstellung 1907

Geschäftslokal um 1930 Wallgasse 35, um 1930

Geschäftslokal um 1958
Wallgasse 35, um 1958

Geschäftslokal um 1979
Billrothstraße 8 um 1979

Geschäftslokal um 1998
Billrothstraße 8 um 1998

Verleihung der staatlichen Auszeichnung 1998
Verleihung der staatlichen Auszeichnung 1998

Ehrenpreis für Verdienste um das Tapeziererhandwerk
1998 Ehrenpreis
für Verdienste um das Tapeziererhandwerk

Geschäftslokal um 2010
Billrothstraße 8 Heute

Lißbauergasse 7 um 2000
Lißbauergasse 7 Heute
(Werkstatt und Schauraum)

Firmengeschichte
Tapezierer / Raumausstatter Dietl in Wien


Der Ursprung

der Handwerksfamilie Dietl führt uns zurück bis in das Nordböhmische Eger der K & K Monarchie um das Jahr 1820.

In der Wallensteinstadt Eger betrieb Herr Franz Josef Dietl das Sattler- und Tapezierergewerbe. Dieses erlernte er im großväterlichen Betrieb, welchen er um 1860 übernahm.
Sein Sohn Franz erlernte das Gewerbe von 1879 bis 1881.

Wien zur Kaiserzeit

1893 verlegte dieser den Betrieb in die damalige K. K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien.
Hier eröffnete er im 6. Wiener Gemeindebezirk, in der Wallgasse 35 nahe dem Rainmundtheater, als Tapezierer und Dekorateurmeister den neuen Ausstellungsraum samt angeschlossener Werkstätte.

Für seine Entwicklung von Patentmöbeln (aufklappbare Liegen und Fauteuils) mit abnehmbaren Bezügen (mit Druckknöpfen befestigt), wurde ihm bei der Wiener Frauengewerbeausstellung im Jahr 1900, als auch bei der Weldausstellung, im Londoner Kristallpalast, 1907 die Goldmedaille verliehen.
Für die Erfindung, die vielfach auch bei Hof verwendet wurde, wurde ihm die besondere Anerkennung des Kaisers ausgesprochen.

Während dem Völkerkrieg von 1914 bis 1918 arbeitete der Betrieb eingeschränkt weiter.

1. Republik

Nach seinem Tod im Jahr 1932 übernahm sein Sohn Franz Karl Dietl den Betrieb und fürhte ihn durch die Wirren des 2. Weltkrieges.

2. Republik

Nach dem Krieg baute er den Betrieb wieder auf, und erweiterte die Produktpalette um Bettwaren und die Bettfedernreinigung.

Sein Sohn Franz Maximilian erlernte 1952 das Tapezierer-, und 1958 Tischerhandwerk. 1968 eröffnete er den Betrieb an seiner heutigen Stelle im 19. Bezirk, Billrothstraße 8.
Der Matratzenschauraum wurde 1982 in der Lißbauergasse 7 eingerichtet, und 1988 durch die Verlegung der Werkstätte aus der Wallgasse, als auch zusätzlicher Schauräume für Tapeten, Bodenbeläge und Polstermöbel erweitert.

Seitdem besteht Firma Dietl in seiner heutigen Form an den derzeitigen Standorten.

Aufgrund der außergewöhnlichen Leistungen, bei der Lehrlingsausbildung, wurden der Firma Dietl, durch Herrn Bundesminister Farnleitner, 1998 die Staatliche Auszeichnung verliehen.
Die Tapezierer-Innung zeichnete Herrn Dietl ebenfalls mit dem Ehrenpreis für seine Verdienste um das Tapezierer-Handwerk aus.

Gegenwart

Im selben Jahr gab Herr Dietl die Firma an seinen Sohn Franz Johann Dietl weiter. Welcher ihn bis heute führt, und stets bemüht ist, Kundenwünsche auf das beste zu erfüllen.

Daher wurde Schauraum und Werkstätte erweitert und modernisiert. Die Produktpalette um Frescografien ergänzt, der Internettauftritt als Vorinformation für den Kunden aufgebaut, sowie das komplette CI professionell neu gestaltet.

Heute bietet Ihnen Firma Dietl nicht nur ein Komplettangebot eines Raumausstatters für Boden Wand und Decke (dazu gehören auch Wandbespannungen, Vorhangdekorationen und Sonnenschutz), sondern auch die passenden Polstermöbel, Betten, Matratzen und Lattenroste.

Die Bettfedernreinigung und Restaurierung alter Polstermöbel runden das Programm ab.

Für Kostenvoranschläge kommt Herr Dietl gerne nach Terminvereinbarung zu Ihnen ins Haus, und berät sie in Einrichtungsfragen. Oder zu den Öffnungszeiten in Büro, Schauraum und Werkstätte.


Franz Dietl I
Franz J. Dietl

Franz Dietl II
Franz Dietl

Franz Dietl III
Franz K. Dietl

Franz Dietl IV
Franz M. Dietl

Franz Dietl V
Franz J. Dietl